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Johann Sebastian Bach
SONATA A-MOLL
Eine wortlose Passion

In der vorliegenden Studie werden die drei Sonaten aus den sechs Werken für Violine solo, den Sei Solo á Violino senza Basso accompagnato (BWV 1001-1006) von Johann Sebastian Bach als ein in sich geschlossener Werkzyklus mit eigener Architektur und Thematik dargestellt.
Hier wird der Versuch unternommen, diese Sonaten-Trilogie als eine geheime, vielfältig verschlüsselte Repräsentation der drei Hochfeste des Kirchenjahres, Weihnachten, Ostern und Pfingsten, nachzuweisen.
Während das Pfingstlied "Komm, Heiliger Geist, Herre Gott" als Bestandteil des Fugenthemas der dritten Sonata C-Dur einigermaßen bekannt ist, –

 Helga Thoene
 
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spacer mit dem Choral-Zitat ist ein Bezug zum Pfingstfest gegeben, – weisen die entsprechenden, bisher kaum erkannten Cantus-firmus-Gesänge der beiden Sonaten in G-Moll und A-Moll auf die vorausgehenden Hochfeste.
Die Sonata A-Moll, Mitte der Sonaten-Trilogie, steht im Zentrum dieser analytischen Studie. Auf Grund der zahlreichen zur Passion gehörenden Choral-Zitate, der kryptographisch verborgenen liturgischen Texte wie auch der biblischen Zahlenbezüge wird sie zur "Passions-Sonate", in der das Thema "Tod und Auferstehung" vorherrscht.
Im Anhang befindet sich eine handschriftliche Kopie des autographen Manuskriptes, das Johann Sebastian Bach 1720 in Köthen vollendet hat.
Ein zweites System enthält die auf der beigefügten CD hörbar gemachten Choral-Zeilen.

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Analytische Studie von
Helga Thoene

Ausgabe Hardcover 168 Seiten
in gebundener Form - mit Audio-CD
Produktion des SWR Freiburg 2004

Petra Müllejans - Violine,
Veronika Winter - Sopran, Beat Duddeck - Altus,
Henning Kaiser - Tenor, Matthias Horn - Bass
Tonmeister: Michael Silberhorn
Redaktion: Dr. Wolfgang Scherer, SWR Freiburg

dr. ziethen verlag, Oschersleben 2005
ISBN 3-938380-12-8
Preis: EUR 49,80 (Preis zzgl. Versandkosten)

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